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25.11.04
Peter H. Fürst Das photographische Archiv Tel:49+221 235121 Fax: 49+221 138532 info@photoarchiv-fuerst.de
Es ist wirklich eine Schande, wozu Padres der katholischen Kirche fähig sind!!
Ich bin seit 44 (vier+vierzig) Jahren Mieter im Hause Lindenstraße 23 und der Blick aus meinen Fenstern geht natürlich direkt in diesen Park. So habe ich die Jahreszeiten erleben und beobachten können, wie die Bäume gewachsen sind. Viele davon waren über das Haus hinausgewachsen. Der Park war in früheren Jahren zwar ein wenig verwildert, dafür aber ein Tummelplatz seltener Singvögel im Sommer und Eichhörnchen. Im Frühjahr kam viele Jahre ein Entenpaar um in dieser Abgeschiedenheit zu brüten. Der kleine Goldfischbiotop war ein idealer Platz.
Als ich im Sommer ein zwei Mal mit Pater Stickler im Klosterpark zusammensaß ,erzählte er mir von diesem Vorhaben. Er verschwieg aber das Ausmaß dieses Projektes. Daß die Rotbuche gefällt werden müsste, da sie vom Pilz befallen sei. Obwohl als Naturdenkmal eingestuft, hätten Sie die Genehmigung der Stadt Köln für diese Maßnahme. Zu dieser Zeit wurde nur von einem einzigen Baum gesprochen, der leider nicht mehr zu retten sei.
Später sprach man von der alten Backsteinmauer, die zwar auch unter Denkmalschutz stehe, aber durch Zahlung einer " Strafgebühr" ebenfalls von der Stadt die Abrißgenehmigung habe. Es sei alles geprüft und genehmigt.
Daß es zu diesem Total-Kahlschlag kam, war m. E. schon vom Anfang an geplant und auch nicht mehr zu beeinflussen. Gewisse Kreise im Kölner Kloster wollten das so. Ich kann gut verstehen, daß man in Walberberg auch darüber entsetzt ist, wie hier nur nach ökonomischen Gesichtpunkten entschieden wird.
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