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Gottfried Weissenböck, Dr., Prof., Univ. Köln Kierberger Str. 51 A 50321 Brühl
Brühl, 07.02.2005
An die Redaktion des Kölner Stadtanzeiger Redaktion-KSTA@mds.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit bitte ich um möglichst baldige Veröffentlichung meines Leserbriefes.
Mit freundlichen Grüssen
Leserbrief zu Ihren beiden Artikeln KStA vom 02.02. und 04.02. 2005
Jecker Protest für den frommen Prinzen (Pater Bernhard Venzke) und
Falkenjäger bekundeten mit Fackeln ihre Solidarität
Nicht nur die Karnevalisten sollten auf die „merkwürdigen Praktiken“ des Dominikaner-Ordensprovinzials hinweisen. Auch der Unterzeichnete möchte an dieser Stelle dagegen protestieren und seiner Erschütterung Ausdruck geben über die vom Pater Provinzial Hans-Albert Gunk in die Wege geleiteten Maßnahmen zur Durchsetzung rein machtpolitischer und wirtschaftlicher Interessen bezüglich des Dominikanerklosters St. Albert, Walberberg, zugunsten des „Phantasialandes“.
Durch die kurzfristig von P. Gunk ausgesprochene Versetzung von Pater Bernhard Venzke nach Hamburg, mit sofortiger Wirkung, die ja tatsächlich einer „Strafversetzung“ gleichkommt, kann nunmehr die möglichst rasche Schließung der Tagungsstätte erfolgen. Pater Bernhard setzte sich insbesondere für den Erhalt der 56 Arbeitsplätze ein und wird dafür auf gröbste Art und Weise bestraft; die vom Provinzial vorgebrachte „Verfilzung mit dem Vorgebirge“ erscheint eher als Ablenkungsmanöver.
Die Art und Weise wie die Versetzung von Pater Bernhard vorgenommen wurde und ein vom Provinzial verhängtes Redeverbot widerspricht allen christlichen Grundsätzen menschlichen Umgangs. Durch diese willkürlichen Praktiken wird auch die seelsorgerisch hervorragende Arbeit von Pater Bernhard und seiner Mitbrüder in Kirche und Kloster Walberberg sowie im ganzen Köln-Bonner Umland und weit darüber hinaus unwiederbringlich beschädigt.
Gottfried Weissenböck, Dr., Professor an der Univ. Köln
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