Pater Gunk:

5.11.2004

Kölnische Rundschau (Auszug):

AUFGABEN DES ORDENS STRAFFEN
DOMINIKANER DISKUTIERTEN ÜBER DEN ERHALT ZWEIER KLÖSTER IN KÖLN
TENDENZ ZUM FORTBESTAND ZWEIER STANDORTE

Es habe, bestätigt Provinzial Pater Hans-Albert Gunk, auf dem jüngsten Provinzkapitel des Dominikanerordens intensive Diskussionen gegeben, ob es sinnvoll ist, zwei Ordensstandorte in einer Stadt zu halten. Die Dominikaner sind in Köln an St. Andreas (mit sechs) und in der Lindenstraße (mit zwölf Mitbrüdern) vertreten. Während auf dem Kapitel beschlossen wurde, die Tagungsstätte Walberberg ('ein schmerzlicher Schritt') Ende 2005 zu schließen, wird es in Köln wohl bei den beiden Häusern bleiben.

'Wir werden uns an St. Andreas wohl nicht zurückziehen; schließlich liegt dort der heilige Albert begraben - ein großer Dominikaner', sagt Pater Hans-Albert Gunk, der als Provinzial soeben wiedergewählt wurde. 'Und an Heilig Kreuz in der Lindenstraße ist unsere Verwaltung; die Räume dort sind dafür hervorragend geeignet.' Gleichwohl werde überlegt, wie angesichts der finanziellen und personellen Lage die Aufgaben künftig 'gestrafft und geschultert' werden könnten
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Auf der Baulücke des Klostergebäudes an der Lindenstraße soll ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen, 'mit dem wir Einkünfte generieren wollen und müssen', erläutert Gunk. Der Neubau werde einigen Anwohnern den Einblick in den Klostergarten verstellen, 'und dass das nicht jedem gefällt, ist gut nachvollziehbar.' Dass der Garten 'aufgelöst wird', wie es in einem Flugblatt behauptet wurde, sei jedoch schlichtweg falsch." (vol)