Die armen Mönche

Stimmen beim Treffen der IG Klostergarten, 23.11.04 (Namen sind dem Verfasser bekannt)

“Das Dominikanerkloster hat weder eine Gemeinde, noch mehr als sechs Mitarbeiter. Warum also hat der Orden nicht sein unnützes Backsteingebäude neben der Kirche verkauft, um es zu entkernen? Dann hätte der Klostergarten bleiben können.”

“Die Dominikaner betreiben ja schon ein lukratives Geschäft mit ihrem Parkhaus unter der Waschanlage. Dass sie nun noch ein weiteres bauen und dafür naturgeschützte Bäume fällen, ist eine Farce.”

“Der Klostergarten wurde nur deshalb vernichtet, weil man kein Geld für eine tiefere Parkgarage ausgeben wollte. So hat sie eben nur eine Etage, und dafür muss man die gesamte Fläche roden.”

“Um die Beseitigung des Gartens durchzubekommen, wiederholte der Prior Dr. Stickler immer die Geschichte von den "armen Mönchen", die sonst den Standort aufgeben müßten. Das klingt mir genauso wie die Geschichte von den "armen Maltesern" in der Händelstrasse. Nur ein halbes Jahr nachdem sie ihren Bebauungsplan verwirklicht hatten, zogen sie weiter, und das Gebäude wurde zum Hotel.”

“An der Mozartstrasse klafft auch noch eine große, tatsächliche Baulücke, die mit zum Dominikanergrundstück gehört. (siehe hierzu den Plan-Ausschnitt unter
Fotogalerie, Anm. d. Verf.) Wenn sich der ganze Trubel gelegt hat, können sie die ja dann problemlos als zweites zubauen.”

“Warum durchschaut keiner die Dominikaner? Die sind doch bloß scheinheilige Kulisse für eine Finanz-Investorengruppe.”